15.07.2009
Organspende
Um zu einer richtigen Entscheidung zu gelangen, ob eine Organspende für Sie in Frage kommt, sollten Pro und Contra sorgsam abgewogen werden. Das Transplantationsgesetz vom 1. Dezember 2007 ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es versucht den freien Willen zur Organspende, mit den darauf basierenden Folgen, genauer festzulegen und abzusichern. Die Entscheidung über eine Organspende liegt im jeweiligen Fall bei den Betroffenen selbst. Ein Ja oder Nein sollte sorgsam abgewogen werden. Denn es gilt: Eine Organspende kann Leben retten. Nicht aber jeder Mensch ist durch seine körperliche wie auch seelische Verfassung geeignet um im Falle des Falles seine Organe einem kranken Menschen für dessen Überleben zu Verfügung zu stellen.
Wir wollen Sie auf wichtige Punkte aufmerksam machen, die Sie bedenken sollten, bevor Sie sich individuell nach Ihrer persönlichen Verfassung für oder gegen eine Spende entscheiden sollten:
- Eine Organspende ist sinnvoll, sofern sich der Mensch in einer soliden gesundheitlichen Grundverfassung befindet
- Hat der Mensch zuvor in seinem Leben bereits schwere Krankheiten (z.B. Herzschwäche oder Lungenembolie) erfahren müssen, ist eine Organspende nicht angebracht, da es in keinem Verhältnis zu dem Fortleben des Organes in einem anderen Körper steht. Eine frühere Krankheit hat ferner Auswirkungen auf andere Organe, von einer Spende sollte abgesehen werden
Die Diskussion um das Thema Organspende bleibt nach wie vor strittig und gilt als eine der am häufigsten diskutieren Debatten, die rund um das Thema Tod geführt werden. Bei stabilem und solidem körperlich Zustand kann eine Spende bei einem unvorhersehbaren Unfall Leben retten, allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, ob man sich für eine Spende wirklich bereit fühlt.
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